Lohbergschule Göttingen

Grundschule

  

 

Gemeinsam mit Freude lernen

 

 

Schulprogramm der Lohbergschule

 

2013

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Einleitung 3

 

2. Die Lohbergschule 3

 

3. Wir fördern Bewegung 5

 

3.1 Vielfältige Bewegungsangebote 5

 

3.2 Bewegungszeiten im Unterricht 6

 

3.3 Kooperationen mit Sportvereinen 6

 

3.4 Besondere Pausenaktivitäten 7

 

3.5 Sportfreundliche Grundschule 8

 

4. Wir leben miteinander 8

 

4.1 Achtsamer Umgang miteinander 8

 

4.2 Klassenpatenschaften, Klassen- und Schülerrat, Schüler als Pausenhelfer/innen 9

 

4.3 Projekte und Feste 11

 

4.4 Sonderpädagogische Grundversorgung 12

 

4.5 Förderverein Buntspecht 13

 

4.6 Schulgarten 14

 

5. Wir entfalten Begabung 15

 

5.1 Methodenvielfalt 15

 

5.2 Selbständiges Lernen 16

 

5.3 Individuelle Förderung im Klassenverband 16

 

5.3.1 Individuelle Förderung im Klassenverband (innere Differenzierung) 17

 

5.3.2 Spezielle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen

Schwierigkeiten beim Lernen im Klassenverband 17

 

5.4 Besondere Arbeitsgruppen, Angebote 18

 

5.5 Angebote für Kinder mit besonderer Begabung 19

 

 

 1.Einleitung

Die Eltern und das Kollegium der Lohbergschule haben im Schuljahr 2010/2011 gemeinsam ein neues Leitbild für die Lohbergschule entworfen. Im Spätsommer 2011 erklärte der neugewählte Schulvorstand die Konzeption eines neuen Schulprogramms bis zum 31.07.2013 zu einem vorrangigen Ziel seiner Arbeit.

Gemeinsam mit Freude lernen – dieser Leitsatz und unser Leitbild sollen durch das neue Schulprogramm konkretisiert werden. Mit seinem verbindlichen Charakter soll es als Orientierungshilfe im Prozess der Schulentwicklung wirken und mittel- bis langfristige Schwerpunkte in der Qualitätsentwicklung setzen.

Dieses Schulprogramm wurde von der Gesamtkonferenz der Lohbergschule am 10.06.2013 beschlossen.

2. Die Lohbergschule

Die Lohbergschule wurde 1971 in einem Neubau gegründet. Große und helle Klassen-, Fach- und Gruppenräume bieten unseren 200 Schülerinnen und Schülern gute Arbeitsmöglichkeiten. Die Verlässliche Grundschule garantiert den Eltern eine verlässliche Betreuung in der Zeit von 7.50 Uhr bis 12.50 Uhr. Ein Großteil unserer Schülerinnen und Schüler besucht im Anschluss an den Unterricht eine der drei Horteinrichtungen, die im Schulgebäude oder in direkter Nachbarschaft der Schule liegen.

In einer im Sommer 2012 durchgeführten Elternbefragung sprachen sich 75% der Eltern für die Einrichtung einer Ganztagsschule aus. Nach entsprechenden Beschlüssen der schulischen Gremien und Gesprächen mit dem Schulträger, der Stadt Göttingen, soll bis zum 30.11.2013 beim Niedersächsischen Kultusministerium der Ganztagsunterricht beantragt werden. Eine Umwandlung der Lohbergschule in eine Offene Ganztagsschule könnte, vorbehaltlich der Zustimmung des Niedersächsischen Kultusministeriums, zum 1.08.2014 erfolgen.

Die Schülerzahlen der Lohbergschule sind in den letzten Jahren leicht gesunken. Die Grundschule wird zweizügig geführt. In Schuljahr 2012/201313 konnte, nach Absenkung der Schülerhöchstzahlen von 28 auf 26 Schülerinnen und Schüler je Klasse, noch einmal die Dreizügigkeit erreicht werden. Die Entwicklung in den Folgejahren ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau absehbar. Wahrscheinlich wird sich der demografische Wandel mittelfristig auch auf die Entwicklung der Schülerzahlen im Einzugsbereich der Lohbergschule auswirken.

 

In der Vergangenheit wurde der Einzugsbereich der Lohbergschule vom Schulträger mehrfach verändert. Aktuell ist eine neue Veränderung zum 1.08.2014 geplant. Die vorgeschlagene Verkleinerung des Einzugsbereichs wird, in Verbindung mit dem demografischen Wandel, den Standort der Lohbergschule durch das Absinken der Schülerzahlen schwächen. Nach den Vorstellungen des Schulträgers soll die spätere Bebauung des Geländes der ehemaligen Lüttichkaserne den Verlust des unteren Teils der Zietenterrassen zu einem späteren Zeitpunkt kompensieren.

 

Die Ergebnisse von internationalen Schulleistungsuntersuchen haben deutlich gemacht, dass eine Veränderung des Unterrichts erforderlich ist, damit Kinder und Jugendliche den Anforderungen der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts besser gerecht werden können. Die Entwicklung der Unterrichtsqualität gehört zu den zentralen Aufgaben im Prozess der Qualitätsentwicklung von Schule. Bei der Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität steht der individuelle Kompetenzaufbau sowohl der fachlichen als auch der überfachlichen Kompetenzen im Mittelpunkt. Zentrales Anliegen ist dabei, die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen zu befähigen. Lernkompetenz als Baustein für die Gestaltung lebenslangen Lernens wird zum Schlüsselbegriff von Unterrichtsqualität. (Niedersächsisches Kultusministerium)

Die Lohbergschule hat die Teilnahme an dem zweijährigen Programmzur systematischen Verbesserung der Unterrichtsqualität beantragt, ist in dieses Programm aufgenommen worden und alle Lehrkräfte nehmen in den Schuljahren 2012/2013 und 2013/2014 an dieser Fortbildungsreihe teil.

3 Wir fördern Bewegung

3.1 Vielfältige Bewegungsangebote

In unserer sportfreundlichen Grundschule gibt es im Schulleben vielfältige Bewegungsangebote. Den Kindern werden im Schulalltag viele Bewegungszeiten ermöglicht. So haben sie in den langen, fast halbstündigen großen Pausen die Möglichkeit auf dem Spielplatz und dem Schulgelände zu toben, Tischtennis zu spielen, sich Spielgeräte auszuleihen, zu klettern und auf dem benachbarten kleinen Sportplatz Fußball zu spielen. Auch der Unterricht in den Räumen ist durchzogen von Bewegungsspielen und Abwechslungen, ganz im Sinne der bewegten Grundschule. In der Schule gibt es außerdem eine Rangelecke, wo in den Pausen unter Lehreranleitung erste Erfahrungen in kleinen Kampf- und Ringspielen gesammelt werden können.

Neben den vorgeschriebenen 2 Sportstunden pro Woche haben unsere Kinder eine zusätzliche dritte Sportstunde in der Woche, die in Kooperation mit dem ASC von Übungsleitern des ASC geleitet werden. Hier werden verschiedene Spiele, Übungsformen und Sportarten ausprobiert und geübt.

Alljährlich finden im Sommer auf dem Sportplatz der Schule die Bundesjugendspiele statt. Hier können die Kinder beim Laufen, Springen und Werfen Urkunden und die Sportabzeichen erwerben.

Die Kinder der Lohbergschule nehmen gern und regelmäßig an außerschulischen Turnieren teil. So startet die Lohbergschule beim Handballturnier, bei den Miniolympics, beim Ball über die Schnurturnier und bei Fußballturnieren. Mit großem Engagement und Spaß vertreten die Kinder unsere Schule mit einheitlichen Schultrikots.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt es auch eine Schulmannschaft, die unter der Leitung von Herrn Bub für diese außerschulischen Turniere trainiert. Die Kinder der Schulmannschaft treffen sich einmal wöchentlich in einer AG und üben die verschiedenen Sportarten und Ballspiele.

Außerdem finden regelmäßig schulinterne Turniere statt, an denen die Kinder mit Begeisterung teilnehmen. Zu nennen wären hier das Schatzräuberturnier und Fußballturniere, bei denen die Klassen gegeneinander antreten.

Einen besonderen Stellenwert haben die verschiedenen Volksläufe der Region, bei denen die Lohbergschule immer mit zahlreichen Kindern vertreten ist. Die Schule startet beim Frühjahrslauf, beim Bluthochdrucklauf, beim Altstadtlauf und beim Volkstriathlon und viele Kinder können sich dort sehr gut platzieren. Die Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen möchten, werden bei den einzelnen Läufen von den Klassenlehrern angemeldet und am Lauftag selbst von Lehrern der Schule und von Mitarbeitern des ASC betreut.

Auch die Veranstaltung „Speed 4“ ist fester Bestandteil des Schullebens. Hier können alle Kinder in einem Laufparcours ihre Schnelligkeit und Gewandtheit unter Beweis stellen.

Generell kommt dem Thema Bewegung und Sport eine große Bedeutung in der Lohbergschule zu. Hier seien nicht zuletzt auch Aktivitäten der einzelnen Klassen bei Tagesausflügen, Klassenfahrten und Unterrichtsgängen erwähnt, wie Wanderungen, Fahrradtouren, Schwimmbadbesuche und vieles mehr.

 

3.2 Bewegungszeiten im Unterricht

Allgemeine Übungen im basalen Bereich können an vielen Stellen im Unterricht vom 1. bis 4. Schuljahr eingebaut werden. Sie trainieren und unterstützen in den Wahrnehmungsbereichen Fähigkeiten, die die Lernvoraussetzungen Ausdauer, Konzentration und Aufnahmefähigkeit verbessern.

Eine tägliche Bewegungszeit von mindestens zehn Minuten ist verbindlich festgelegt. Die Umsetzung erfolgt individuell dem Unterrichtsgeschehen angepasst, sowie in Form von Ritualen, z.B. die Brain – Gym - Übung „Denkermütze“ vor Klassenarbeiten.

 

3.3 Kooperationen mit Sportvereinen

Die Lohbergschule arbeitet in vielen Bereichen mit Sportvereinen und Sportgruppen zusammen. Kooperationen bestehen derzeit mit dem ASC Göttingen, dem RSV Göttingen, der BG Göttingen und einer Folkloretanzgruppe. Hinzu kommen verschiedene Partner, die für einzelne Projekte in die Schule kommen.

Die Kooperation mit dem ASC bietet eine 3.Sportstunde pro Woche für die Klassen 3+4 und eine halbe Sportstunde für die Klassen 1+2. Die Inhalte dieser Stunden sind vielfältig und reichen von Geräteparcouren über Leichtathletik bis hin zu Karate. Auch im Bereich des Schulschwimmens engagiert sich der ASC häufig und begleitet die 3.Klassen im Schwimmbad. Darüber hinaus betreut der ASC auch den Triathlon und den Frühjahrslauf mit.

Die Kooperation mit der BG Göttingen beinhaltet ein 2-stündiges Trainingsprogramm der 4.Klassen mit Spielern und Spielerinnen der Frauen- und Herrenmannschaft der BG Göttingen, sowie eine Einladung einem Ligaspiel der Männer der BG Göttingen beizuwohnen..

Der RSV Göttingen übernimmt an der Lohbergschule die Fussball-AG.

Eine Folkloretanzgruppe bietet in den Klassen 2-4 einen Einblick in Volkstänze aller Art an und bringt diese den Kindern, innerhalb einer Stunde, näher.

Weitere Partner sind Sportgruppen, die Tänze wie Hip-Hop oder Streetdance anbieten.

 

3.4. Besondere Pausenaktivitäten

Die Lohbergschule bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Pausenspielmöglichkeiten an. Auf dem Schulhof befinden sich 3 Tischtennisplatten, ein Klettergerüst, Schaukeln, eine Rutsche samt Kletterberg, Turnstangen, eine Sandkiste, eine Rangelecke und ein Rasenplatz mit Fussballtoren, die alle zum Spielen und Toben einladen.

Für Abwechslung auf dem Schulhof sorgt außerdem eine Materialkiste, aus der sich zusätzliche Spielgeräte ausleihen lassen. Sie beinhaltet Softball- und Federballschläger, Springseile, Stelzen, ein Skateboard und Frisbeescheiben.

Einmal im Monat veranstaltet die Lohbergschule ein besonderes Pausenspiel. Dieses wird von Lehrern betreut und findet in 2 Pausen statt. Angebote können Geschicklichkeitsspiele, Torwandschießen, Sandburgenbauwettbewerb, Rollerrennen, Pusteball, Kickerturnier, Laubhaufen bauen, römisches Wagenrennen, römisches Rangeln oder Fersenrollerrennen sein und auf dem Schulhof oder in der Sporthalle stattfinden. Die teilnehmenden Kinder bekommen häufig am Ende des Halbjahres eine Urkunde. Eine Übersicht über die kommenden Angebote befindet sich an der Pinnwand in der Pausenhalle.

 

3.5 Sportfreundliche Grundschule

Am 6.07.2011 erhielt die Lohbergschule die Verlängerung der Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule“ für die Jahre 2011 bis 2013. Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es, durch umfangreiche sportliche Aktivitäten den Status einer „Sportfreundlichen Schule“ zu festigen und uns ab 2013 erneut um die Verlängerung zu bewerben.

 

4. Wir leben miteinander

4. Achtsamer Umgang mit kultureller Vielfalt

Auch in unserer Schule gibt es einen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund.

Dies bietet uns die Möglichkeit, unser Schulleben kulturell zu bereichern.

Wir wollen eine Schule, in der alle Beteiligten einander wertschätzen und offen,

respektvoll und vertrauensvoll miteinander umgehen. Bereits im vorschulischen Sprachförderunterricht soll die alltägliche Lebenserfahrung, das Miteinanderleben in Kindergarten, Schule und Familie und die Orientierung im näheren Umfeld der Kinder die Leitlinie des Unterrichts sein.

In der Schulzeit werden im Unterricht immer wieder Impulse aus anderen Kulturen

einbezogen:

  • Begrüßung in verschiedenen Sprachen

  • Lieder aus unterschiedlichen Ländern in verschiedenen Sprachen

  • Spiele und Tänze aus verschiedenen Ländern

  • Kinderbücher und Geschichten, die vom Leben in anderen Ländern erzählen

  • Planen und Kochen eines Gerichts aus dem Herkunftsland eines Schülers nach Rezeptvorlage

  • Erstellen eines Referates zu einem Grundschulkind des jeweiligen Herkunftslandes

  • Projektunterricht in Klasse 4 zum Thema „Kinder dieser Welt“

  • Kennenlernen weiterer Weltreligionen , wie z.B. den „Islam“ und das „Judentum“ im Religionsunterricht

  • Kennenlernen von Festen und Gebräuchen aus anderen Ländern

  • Schulfeste mit multikulturellen Einflüssen

Darüber hinaus haben wir zur Zeit das Glück, dass die Leiterin des in unserer Schule befindlichen Hortes ein Patenschaftsprojekt in Swasiland unterhält. Dadurch wird unser Schulleben z. B. durch Film- oder Diavorführungen aus dem Swasiland

bereichert. Die Kinder erfahren Neues über das Leben in diesem afrikanischen Land

und sind motiviert, sich im Rahmen z.B. von Bastelarbeiten u.a. für Basare und

Schulfeste zu engagieren. Der gewonnene Erlös geht als Spende ins Swasiland

und kann so die Schulausbildung vieler Kinder im Swasiland unterstützen.

Einige Klassen haben ein eigenes Patenkind und unterhalten mit ihm einen

regelmäßigen Briefwechsel.

 

4.2 Klassenpatenschaften, Klassen- und Schülerrat, Schüler als Pausenhelfer/innen

Seit Frühjahr 2010 gibt es an der Lohbergschule Pausenhelfer/innen.
Das sind Kinder, die freiwillig auf ihre Pause verzichten um die aufsichtführende Lehrkraft zu unterstützen. Sie werden zu zweit in den Toiletten, auf dem Hof und auf dem Rasenplatz eingesetzt, sind Ansprechpartner für ihre Mitschüler/innen und beobachten das Pausengeschehen.
Wenn sich Konflikte abzeichnen, informieren sie die zuständige Lehrkraft, die sich dann einschaltet.

Patenschaften

In der Lohbergschule fördern wir das soziale Engagement unserer Schüler unter anderem durch die Übernahme von Patenschaften für Erstklässler.



 

Klassenrat

Durch den gemeinsamen Prozess im Klassenrat gelingt es den Schülern Entscheidungen zu erzielen, die durch Diskussion und Abstimmung begründet sind. Dieses lässt neue Möglichkeiten im Klassenverband, im System Schule entdecken und erfahren.

  • Wie funktioniert der Klassenrat

Der Klassenrat findet regelmäßig 1 x wöchentlich (1 Unterrichtsstunde) statt. Die Schüler sitzen im Sitzkreis zusammen, so dass sich alle sehen können.

Durch die Regelmäßigkeit spüren Kinder Sicherheit, dass ihre Anliegen nicht vergessen und bearbeitet werden.

  • Moderation

Der Klassenrat wird anfangs durch den Lehrer moderiert. Später geht die Verantwortung auf die Kinder über. Erfahrungsgemäß kann das schon in der ersten Klasse von den Schülern geleistet werden.

Themen für die Stunde ergeben sich aus den Briefen der Schülerinnen und Schüler. Die Ausführung zum Thema selbst erfolgt vom Kind.

  • Gesprächsregeln

  • persönliche Ansprache ( mit Namen )

  • sprich über dich selbst und nicht von anderen

  • einer spricht, die anderen hören zu (mit einem Erzählstein o. ä. )

  • eine Meinung dazu äußern

  • ein Anregung dazu geben

  • über Vorschläge wird gemeinsam abgestimmt ( Mehrheitsprinzip )  

  • Konfliktsituationen / Streit

1.Klärungsrunde

die "Streithähne" bekommen gleiche Redezeit

2. Lösungsrunde

  • was können wir / was kann ich verbessern

  • gemeinsame Lösungen suchen / finden / überlegen

  • welche Lösung trifft am ehesten zu

3. Vereinbarungsrunde

- schriftlich festhalten im Klassenrat-Buch und von den Beteiligten unterschreiben lassen

4. Kurze Abschlussrunde

Das Klassenrat–Buch/Briefkasten bekommt einen festen Platz im Klassen- oder Gruppenraum

  • die Eintragungen erfolgen mit: Datum, Anliegen, Kummer, Wunsch etc., Unterschrift

  • Ergebnisse, Verabredungen aus den Sitzungen werden aufgeschrieben und ggf. in der folgenden Woche auf erfolgreiche Einhaltung/Umsetzung überprüft.

 

 

    1. Projekte und Feste

 

An der Lohbergschule unterscheiden wir zwischen Klassen – und Schulprojekten, die sich über das gesamte Schuljahr verteilen.

 

Zu den Klassenprojekten zählen:

  • Besuch des Lämmerstalls Klasse 1

  • Besuch der Ziegenweide Klasse 1,2

  • Projekte im Reinhäuser Umweltzentrum (RUZ)

Kartoffelprojekt, Getreideprojekt, Bienenprojekt Klasse 3,4

  • Zoobesuch Hannover Klasse 2,3

  • Besuch der Feuerwehr Klasse 3

  • Lesenacht Klasse 1-4

  • Stadtführungen zur Stadtgeschichte Klasse 4

  • Besuch von Museen und Ausstellungen Klasse 2-4

  • Klassenfahrten Klasse 2-4

 

 

Die Klassenprojekte werden den Unterrichtseinheiten zugeordnet und vom Klassenlehrer ausgewählt und organisiert.

 

Die Schulprojekte und Feste binden alle Schülerinnen und Schüler der Lohbergschule ein. Zu ihnen gehören:

  • Einschulung

  • Leseprojektwoche

  • Zirkuswoche

  • Martinssingen

  • Advents – und Nikolausfeier

  • Fasching

  • Frühlingssingen

  • Tag der offenen Tür

  • Sommerfest

  • Sportfest

  • Themenwochen (Kunstwoche, Musikwoche, Sachunterrichtswoche, Sportwoche, Tanzwoche,…)

  • Besuch des jährlichen Chorstückes

 

 

Die Schulprojekte und Feste werden jeweils von verschiedenen Klassenstufen organisiert. So ist für die Einschulung immer der dritte Jahrgang verantwortlich. Die Leseprojektwoche wird von den Kollegen des zweiten Jahrgangs vorbereitet. Die anderen Veranstaltungen erhalten ihren Rahmen durch Arbeitsgruppen oder durch Beiträge aller Klassen, die zu einem Programm zusammengestellt werden. Die Klassenprojekte, welche zum Teil in Kooperationsvereinbarungen festgeschrieben sind, werden mit jedem neuen Durchgang durchgeführt. Die Themenwochen innerhalb der Schulprojekte sollen in jedem Jahr wechseln. Für die Zukunft wünschen wir uns für alle Unternehmungen eine gute Zusammenarbeit mit Elternschaft und Förderverein und ein umfassendes Sichtbarmachen der Aktionen für die gesamte Elternschaft.

 

 

4.4 Sonderpädagogische Grundversorgung

 

Seit dem Schuljahr 2009/2010 erhält die Lohbergschule sonderpädagogische Grundversorgung. Die Kollegen arbeiten schwerpunktmäßig in den ersten und zweiten Klassenstufen, stehen aber auch für einzelne Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf in den dritten und vierten Klassen zur Verfügung. Ihre Diagnose- und Fördermaßnahmen erfolgen in enger Kooperation mit den Klassen- und Fachlehrern. Ziel ist eine binnendifferenzierte Arbeit, so dass Schüler mit besonderem Förderbedarf im Klassenverband verbleiben.

 

Insbesondere in Hinblick auf eine inklusive Beschulung aller Kinder ergibt sich für die Zukunft ein Bedarf an Lehrerfortbildung zum Bereich „Innere Differenzierung“ / „Inklusion“.

 

 

4.5 Förderverein „Buntspecht“

 

Der Förderverein der Lohbergschule mit dem offiziellen Namen „Buntspecht Förderverein Lohbergschule Göttingen e.V.“ wurde 1997 gegründet. Die Ziele des Vereins, die in der Satzung festgelegt sind, lauten:

  1. Anschaffung von zusätzlichen Lehr- und Lernmitteln sowie Planung und Ausführung von Projekten zur kindgerechten und ökologischen Gestaltung des Schulbereiches, soweit diese nicht von der Schulverwaltung getragen werden;

  2. Ideelle und finanzielle Unterstützung der Schülerschaft bei pädagogischen Projekten;

  3. Durchführung von Informations- und Vortragsveranstaltungen für Eltern und LehrerInnen zu sozialen und pädagogischen Themen;

  4. Förderung sonstiger, im Gemeininteresse der Schule liegender Aufgaben und Unterstützung bei Durchsetzung gegenüber Politik und Verwaltung.

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Alle drei Jahre wird turnusgemäß durch das Finanzamt Göttingen die Gemeinnützigkeit überprüft und festgestellt. Der letzte Freistellungsbescheid zur Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer ist vom 01.09.2011 und damit gültig für die Jahre 2008 bis 2010.

 

Im Verein arbeiten Eltern, Schulleitung und Kollegium eng zusammen. Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre auf der Jahreshauptversammlung gewählt.

 

Alle Vereinsaktivitäten werden ehrenamtlich getragen. Die Sitzungen des Vereins finden etwa alle zwei Monate oder nach Bedarf zur Planung besonderer Aktivitäten statt. Diese Aktivitäten orientieren sich am Schulleben und dem Verlauf des Schuljahres.

So begrüßt der Verein bei der Einschulung die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern mit Kaffee und Gebäck. In Absprache mit der Schulleitung und dem Kollegium beteiligt sich der Förderverein an der Durchführung des jährlichen Laternenumzugs, bei Projektwochen und Schulfesten.

 

In der letzten Zeit übernahm der Förderverein die Kosten für verschiedene Anschaffungen entsprechend der Ziele der Satzung. Dies waren z.B.:

  • neue Regale und Bücher für die Schulbibliothek,

  • Trikots für das Fußballteam der Schule

  • Unterstützung des Chors und des Orchesters der Lohbergschule

  • eine neue Kinderschaukel auf dem Schulhof

  • Geschenke zu Schulfeiern (z.B. Bücher oder Matheknobelspiele für jede Klasse zur Nikolausfeier)

  • Einrichtungsgegenstände für die Schule, die zur Gemütlichkeit beitragen wie Blumen für die Pausenhalle, Material für das Aquarium, Farben zur Gestaltung von Außenwänden etc.

Der Verein bietet neben den schulischen Gremien allen Eltern die Möglichkeit, sich für die Schule und so für ihre Kinder zu engagieren. Der Förderverein Buntspecht ist ein fester und nicht wegzudenkender Bestandteil des Schullebens an der Lohbergschule.

 

4.6. Schulgarten

Seit dem 1. April 2013 verfügt unsere Schule über einen eigenen Schulgarten. Er befindet sich in der in der Nähe gelegenen Kleingartenkolonie „Am Lohberge“. Die Pachtkosten für den Garten und das darauf befindliche gemauerte Häuschen mit Geräteschuppen werden von unserem Förderverein „Buntspecht“ getragen. In diesem Garten hat jede Klasse die Möglichkeit, ein eigenes Beet zu bewirtschaften. Darüber hinaus soll auch eine Garten–AG angeboten werden. Der Garten bietet außerdem genügend Platz für „Unterricht im Grünen“ in vielen Fächern.

Im Schulgarten können die Kinder vielfältige Erfahrungen sammeln. Sie bearbeiten den Boden, sie säen, pflanzen, pflegen und ernten und beobachten die Pflanzen und Tiere in ihrer Entwicklung. Beim Anbau und Ernten von Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen erleben die Kinder unmittelbar, dass sich ihr Arbeitseinsatz lohnt. Der Schulgarten kann die Liebe zur Natur und Umwelt fördern. Durch die Arbeit im Schulgarten werden Kenntnisse über den Rhythmus der Jahreszeiten und der Natur, sowie der Vermehrung von Pflanzen und ihrer Lebensgrundlagen vertieft. Im Schulgarten zu unterrichten erlaubt, die Natur auf eine spielerische Art zu entdecken und ökologische Zusammenhänge zu verstehen.

Es werden neben den bei der Gartenarbeit erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auch neue sinnliche Erfahrungen gemacht und praktisches und soziales Lernen ermöglicht.

Viele der im Sachunterricht der Grundschule vorgesehenen Unterrichts-inhalte können hier praktisch umgesetzt werden. Das alljährlich in den 2. und 3. Klassen durchgeführte „Kartoffelprojekt“ im RUZ (Regionales Umwelt-Zentrum Reinhausen) kann hier praktisch vertieft werden.

Die „Koch-AG“ kann sich im Garten ihre Produkte zur weiteren Verarbeitung, wie Salaten, Suppen, Marmeladen etc. besorgen.

Die Pflege des Gartens übernehmen die jeweiligen mit der Gartenarbeit befassten Schüler und Lehrer. Gröbere Arbeiten, wie Obstbäume beschneiden, Rasenmähen und Umgraben der Beete, als auch die Arbeitsstunden, die für die Gemeinschaftsanlagen der Gartenkolonie geleistet werden müssen, werden von freiwilligen Helfern aus der Elternschaft geleistet.

Der Garten kann von Eltern und Lehrern nach Rücksprache auch für kleine Feste genutzt werden.

Der Schulgarten bietet außerdem eine stärkere Verknüpfung mit dem unsere Schule umgebenden Wohnviertel.

 

5. Wir entfalten Begabung

 

5.1 Methodenvielfalt

 

Methodenvielfalt im Unterricht ist einerseits erforderlich um der Vielfalt unterrichtlicher Aufgabenstellungen gerecht zu werden und andererseits, um der Verschiedenheit der Lernvoraussetzungen, Interessen und Fähigkeiten der Schüler angemessen zu begegnen. Methodische Vielfalt spiegelt sich an der Lohbergschule zum einen durch die Grundformen des Unterrichts in Projekten, Freiarbeitsphasen und differenziert gestalteten Lehrgängen mit Tages- oder Wochenplänen, zum anderen durch den Wechsel jeweils angemessener Sozialformen im Plenumsunterricht, Gruppen- oder Partnerarbeit sowie der Einzelarbeit wider.

Aus der Vielzahl praktizierter Handlungsmuster sind hier exemplarisch die Präsentation von Plakaten/Vorträgen, Schreib- bzw. Rechenkonferenzen oder auch die Nutzung der Schulbücherei und des Computerraumes genannt. Der Besuch außerschulischer Lernorte ist ebenfalls ein fest installiertes Instrument der Unterrichtsgestaltung an der Lohbergschule.

Mit dem laufenden Schuljahr 2012/13 nimmt das Kollegium der Lohbergschule an einer zweijährigen Fortbildungsmaßnahme „Selbstgesteuertes Lernen (SEGEL) teil. Diese dient der Weiterentwicklung der Methodenvielfalt im Unterricht insbesondere mit Hinblick auf Methodenkompetenz auf der Schülerseite und kooperative Lernarrangements und trägt dazu bei, die Methodenvielfalt im Unterricht an der Lohbergschule beständig auszubauen.

 

5.2 Selbständiges Lernen

 

Der Unterricht an unserer Schule fördert die Fähigkeit und Bereitschaft, das eigene Lernen bewusst und zielgerecht zu gestalten und mit anderen zusammenzuarbeiten.

Wir legen Wert auf eigenständiges und selbstverantwortliches Lernen.

Neben dem Lernen in angeleiteter Form bietet der Unterricht anregungsreiche, individuell strukturierte und offene Lernsituationen, in denen die SchülerInnen selbst planen, entdecken, erkunden, untersuchen, beobachten, experimentieren und ihre Arbeiten bewerten.

 

Die freie Arbeit, Arbeit an Stationen und nach Tages- bzw. Wochenplänen sowie unterschiedliche Formen der Projektarbeit werden an unserer Schule in allen Jahrgangsstufen praktiziert, da sie in besonderem Maße das selbständige Lernen fördern.

 

Weitere mögliche Zielsetzungen:

  • PC-Führerschein ab Klasse 1

  • regelmäßige Durchführung von Trainingsspiralen

  • Führen eines Lerntagebuches

  • Erstellen einer Portfoliomappe / Projektportfoliomappe

  • Führen eines Talentportfolio

 

 

5.3 Individuelle Förderung im Klassenverband

 

Jedes Kind in der Grundschule hat einen Anspruch darauf, individuell gefördert und gefordert zu werden. Die Grundschule bietet dafür Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten, entwickelt Grundqualifikationen für das selbstständige Arbeiten, gleicht Defizite aus und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Lernschwierigkeiten“ (aus: Verlässliche Grundschule – Niedersachsen macht Schule, Juli 1999, Hrsg. Nieders. Kultusministerium)

Der Unterschiedlichkeit von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich ihrer Begabungen und Neigungen und ihres Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens ist durch ein differenzierte Lernangebot und durch binnendifferenzierten Unterricht Rechnung zu tragen.“ (Aus: die Arbeit in der Grundschule, Erlass des MK vom 03.02.2004)

Aufgabe und Ziel der Lohbergschule ist es, alle Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernmöglichkeiten gleichermaßen und bestmöglich zu fördern in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihren sozialen Verhaltensweisen, in ihren musischen, praktischen und kognitiven Fähigkeiten. Differenzierender Unterricht und ein anregendes Schulleben dienen dem Erreichen dieser umfangreichen Bildungs- und Erziehungsaufgabe. Dies schließt individuelle Hilfen für Schülerinnen und Schüler mit Lernrückständen oder besonderen Problemen beim Lernen ebenso ein wie die Förderung von besonderen Begabungen und Neigungen.

 

5.3.1 Individuelle Förderung im Klassenverband (innere Differenzierung)

 

Eine gezielte Förderung im Klassenverband erfolgt durch differenzierte und differenzierende Lern- und Arbeitsmaterialien, Arbeitsaufträge mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen und die Anpassung an das individuelle Lerntempo der Schülerinnen und Schüler z. B. durch Tages- und Wochenplanarbeit.

Durch Partner- und Gruppenarbeitsphasen sowie spezielle Formen des kooperativen Lernens werden das Lernen von- und miteinander, die Freude am gemeinsamen Denken und Erarbeiten von Lösungen und somit die Teamfähigkeit der SuS geschult.

 

 

5.3.2 Spezielle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lernen im Klassenverband

 

Grundlage der Förderung ist der Erlass zur Förderung von SuS mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen (Erlass MK vom 04.10.2005)

Die Planung der individuellen Fördermaßnahmen erfolgt in intensiver Zusammenarbeit der Fachkollegen auf der Grundlage der Lerndokumentation und dem Beschluss der Klassenkonferenz. Der Schwerpunkt der Förderung nach obigem Erlass soll auf besonders leistungsschwache Kinder gelegt werden, die parallel zum Klassenunterricht lehrgangsbezogen unterrichtet werden. Ziel ist das Erreichen der grundlegenden Kompetenzen.

Förderkonzeption und Lerninhalte werden nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder von den Fachlehrkräften festgestellt und im Förderplan festgehalten, die Fortschreibung und Fortentwicklung des Förderplans erfolgt durch die Förderlehrkraft (die im Idealfall auch Fachlehrkraft ist). Lernfortschritt und Förderbedarf werden in regelmäßigen Abständen kontrolliert und spätestens am Ende jeden Schulhalbjahres in Zusammenhang mit der Zeugniskonferenz neu beantragt.

In den ersten Klassen begleiten die RiK-Lehrkräfte in den ersten Wochen den Klassenunterricht, um aufgrund ihrer Beobachtungen qualifiziert Förderbedarf zu ermitteln. Im zweiten Schulhalbjahr beginnt dann der eigentliche Förderunterricht durch die Fachlehrkräfte. Bei hinreichender Stundenversorgung sind evtl. Doppelbesetzungen oder Förderunterricht bereits im 1. Halbjahr möglich.

 

 

    1. Besondere Arbeitsgruppen, Angebote

 

Wir sind in der Lohbergschule darum bemüht, den Interessen, Neigungen und Vorlieben der Kinder durch besondere Arbeitsgruppen entgegenzukommen oder diese bei ihnen zu wecken.

Zur Zeit werden folgende Arbeitsgruppen angeboten:

Malen und Gestalten, Haustiere, Fantasiereisen, Matheknobeleien, Basketball.

Diese AG’s finden in der Regel in der sechsten Stunde statt für die Kinder aus den dritten und vierten Klassen.

Außerdem gibt es für unsere Kinder die Möglichkeit, am Schulorchester, das von Herrn Schaad geleitet wird, teilzunehmen oder im Schulchor mitzusingen.

 

Der Schulchor entstand im Jahre 2009 mit einer kleinen Gruppe von Kindern der dritten und vierten Klassen unter der Leitung von Lisa Schatz. Eine Kooperation mit der „Chorakademie Göttingen“ ermöglichte es dem stetig wachsenden Chor mit einem ausgebildeten Chorleiter und Pianisten, Herrn Kaden, differenzierter zu arbeiten und das Repertoire wesentlich zu erweitern. Der Förderverein der Lohbergschule sorgt hier für die finanzielle Unterstützung.

Der Chor, der nun im dritten Jahr fast 50 Kinder der Klassen 1 - 4 hat, probt einmal wöchentlich 45 Minuten. Kinder der ersten Klassen können ab dem zweiten Halbjahr in den Chor eintreten. Der Chor gestaltet Schulfeste und jahreszeitlich bedingte Schulfeiern mit. Auch größere Projekte wie Musicals stehen auf dem Programm.

 

An unserer Schule gibt es einen Computerraum, der mit 10 Arbeitsplätzen eingerichtet ist.

Alle Klassen können diesen Raum, unabhängig von den bestehenden Computer-Arbeitsgemeinschaften, nutzen.

Pädagogische Ziele der Schule in der Arbeit mit dem Computer bzw. dem Internet sind :

  • das Interesse der Kinder an Computern und Internet für die Motivation beim Lesen- und Schreibenlernen nutzen,

  • Grundtechniken im Umgang mit Computern vermitteln,

  • die Schüler einen Blick hinter die bunte Oberfläche des Internets werfen lassen,

  • gestalten statt verbieten : sinnvolle Software für die Freizeitgestaltung zeigen,

  • heranführen an die Arbeitsweise mit dem PC,

  • PC als eine Möglichkeit des selbstgesteuerten Lernens anbieten,

  • Kritikfähigkeit im Umgang mit dem Internet anbahnen,

  • selbständiges Arbeiten im binnendifferenzierten Unterricht,

  • unterrichtliche Nutzung im Deutsch- und Sachunterricht,

  • Erstellen von Grafiken im Mathematikunterricht,

  • Leseförderung durch Nutzung des Antolin-Portals.

 

Die Lohbergschule verfügt seit 1995 über eine sehr gut ausgestattete Schülerbücherei mit ca. 600 Werken. Der Förderverein der Lohbergschule ermöglicht es uns regelmäßig, den Buchbestand zu aktualisieren und zu erweitern. Es gibt in unserer Bücherei Bücher für Leseanfänger und Bücher für fortgeschrittene Leser, es gibt sehr schöne Bilderbücher, die besonders die Erst- und Zweitklässler zum Lesen verlocken, sowie viele Tierbücher und Sachbücher zu den unterschiedlichsten Themen. Auch eine kleine Comic–Ecke wurde eingerichtet und wird eifrig genutzt.

Wöchentlich besuchen die einzelnen Klassen diesen liebevoll eingerichteten Raum, um sich dort in Bücher zu vertiefen, Geschichten zu hören, sich gegenseitig vorzulesen, Informationen aus Sachbüchern zu entnehmen oder Bücher auszuleihen, die dann auch in den Klassen als Pultbuch genutzt werden. Die Bücherei ist ein wesentlicher Bestandteil der Leseförderung an unserer Schule. Auch in den Pausen können Kinder Bücher ausleihen.

In der Pausenhalle steht ein „freies“ Leseangebot mit der Einladung zum gemütlichen Lesen bereit.

 

 

5.5 Angebote für Kinder mit besonderer Begabung

 

Die Lohbergschule ist seit dem Schuljahr 2005/06 Partner im Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen Göttingen II.

Im regelmäßigen Austausch mit den Kooperationsschulen und Kindergärten haben sich folgende Arbeitsschwerpunkte der Lohbergschule entwickelt:

* Kooperation mit dem Felix-Klein-Gymnasium in schulformübergreifenden Projekten (English morning, englishchristmas, Sprachschnupperkurse in Latein, Spanisch, Französisch...)

* Beratung und Betreuung von hochbegabten Schülern und ihren Eltern an der Lohbergschule

* Akzeleration des Lernprozesses im Fach Mathematik (Drehtürmodell)

Die Drehtür Mathematik bietet Kindern mit besonderer mathematischer Begabung die Möglichkeit, am Mathematikunterricht der nächsthöheren Jahrgangsstufe teilzunehmen.

* Enrichmentdes Unterrichtsangebotes durch spezielle, zum Teil wechselnde AG-Angebote (Experimente, Mathe-Knobeln, Lesen, Schülerwandzeitung, Latein, Sport...) parallel zum regulären Unterricht auf Empfehlung der Fach- und Klassenlehrer („Fördern auf Verdacht“)

- Die Schule nimmt regelmäßig erfolgreich an Veranstaltungen und Wettbewerben teil, bei denen Schüler ihre besonderen Begabungen entfalten können. Dieses sind beispielsweise Schachturniere, Malwettbewerbe, schulübergreifende Sportveranstaltungen der Sport-AG sowie die mathematischen Angebote des „Känguru-Wettbewerbs“ sowie der „Mathe-Olympiade für Grundschulen“.

- Offene Angebote wie der Schulchor, das Schulorchester und Instrumentalunterricht ergänzen das Spektrum der individuellen Förderung.